Im Reich des „Baal“ : Mitgliederversammlung!

Besuch des CAFA-RSO im „Europäischen Forum am Rhein“
Baden-Baden / Strasbourg, 19.2.2020
Die Mitgliederversammlung des CAFA RSO fand in diesem Jahr in dem jüngst neu eröffneten „Europäischen Forum am Rhein“ statt – genauer gesagt, in der Spielstätte des dort nun auch fest etablierten „Theater Baal Novo“. Der Namensbestandteil BaAl stellt dabei nicht nur den Bezug zu Bertolt Brechts Erstlingswerk gleichen Namens her, sondern steht für die Zusammenziehung der beiden Regionen am Oberrhein: BAden und ALsace. Damit ist mehr als eine thematische Korrespondenz über den Rhein hinweg gemeint, sondern BaAl steht auch für die Aufführungs-Region des Theaters welches eben „hüben und drüben“ in wechselnden Spielstätten auf sein Publikum zugeht.  Das Theater Baal Novo ist damit ebenfalls eine Institution, die es -wie der CAFA RSO- zu seiner Aufgabe gemacht hat, „Brücken“ der zwischenmenschlichen Beziehung und des Austauschs über den Rhein hinweg zu gestalten.
Nicht zufällig fanden sich daher die ca. 40 Mitglieder und Gäste des CAFA gleich neben der Pierre-Pflimlin-Brücke auf deutscher Seite ein, die ebenfalls symbolisch für das Zusammenwachsen der beiden kulturell verwandten Regionen steht.
Nach den obligatorischen Willkommensgrüßen des Theaterdirektors Guido Schumacher und der beiden CAFA RSO-Präsidenten Daniel Steck und Marduk Buscher fand eine Führung der Gäste im ganzen Gebäude statt, welches neben dem Baal Novo noch drei gastronomische Betriebe und vor allem den Firmensitz von Bauherr Jürgen Grossmann  und seinem Partner Svetozar Ivanoff  (grossmann-group.eu ) beherbergt.
Staunend reagierten die Gäste auf die besonderen architektonischen Finessen, wie der computergesteuerten Licht- und Raum-Dramaturgie, welche das automatische Abteilen einzelner, runder Arbeits- und Besprechungsbereiche mit jeweils individueller Licht-Atmosphäre ermöglicht.
Anschließend an den Rundgang, der von Guido Schumacher und Svetozar Ivanoff abwechselnd auf Deutsch und Französisch durchgeführt wurde, hatten die Gäste des CAFA im „Amphitheater“ die Möglichkeit einer besonderen stimmlichen Gesangsdarbietung zu lauschen: Die Chansonnière Camilla Kallfass trug Chansons vor, die – wen sollte es wundern – auf ihre Art auch die deutsch-französischen Beziehungen thematisierten, wie das von der französischen Sängerin Barbara geschriebene Lied „Göttingen“.
Die eigentliche Mitgliederversammlung diente – wie immer – dem Rückblick und der Vorausschau auf die im letzten Jahr organisierten bzw. die für 2020 bereits geplanten Veranstaltungen. Zuvor aber wurde in einer Schweigeminute des jüngst nach kurzer Krankheit und völlig überraschend verstorbenen, langjährigen Vorstandsmitglieds, Michael Holzhauser, gedacht. Dieser war schon früher in den CAFA-Schwestervereinen in Saarbrücken und Stuttgart tätig, und hat Strategie und Inhalte des Clubs über zwölf Jahre mit großem Engagement geprägt.
Formal im Zentrum standen danach die Entlastung des Vorstandes und die anstehenden Neuwahlen der Funktionsträger des Vereins, sowie der Genehmigung des wirtschaftlichen Jahresabschlusses 2019 und des Wirtschaftsplanes für 2020.
Die beiden Wirtschaftsprüfer David DOERFLINGER, von der Kanzlei OTH und Philippe RAHMS von EY gaben erwartungsgemäß ihr Okay zu der vorbildlichen Buchführung des CAFA RSO.
Aus ihrer Funktion im Vorstand traten Jutta GRANDJEAN, Claudia SCANVIC und  Mathilde GIACOMAGGI-MESLET zurück. Neu in den Vorstand gewählt wurden Christiane KLOBASA und Petra BLESCHKE, die bald auf der Homepage des Vereins vorgestellt werden. Für die Leitung des Junior Clubs sucht der Vorstand noch eine/n tatkräftige/n Nachfolger/in für Mathilde Giacomaggi-Meslet.
Die beiden Co-Präsidenten, Daniel Steck und Marduk Buscher, dankten den ausscheidenden Funktionsträgern für ihre engagierte Mitarbeit im Club und gratulierten den neuen Amtsinhabern.
Zum Abschluß wurden die Gäste von dem Team des Theaters Baal Novo und der im Hause ansässigen Bäckerei Armbruster bewirtet, und der Abend klang bei einem „verre d'amitié“ gesellig aus.

 

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