Von links nach rechts: Holger Hahn (CIC Frankfurt), Franny VAN DE BIEZEN-BRUNET (CIC Aidexport), Jochen Bauerreis (ABC International), Sophie Früh (ABC International), Axel Stabnau (Stabnau Business development), Andreas Eidel (Eidel & Partner) und Frank Lautenbach (Eidel & Partner)

 

Auch dieses Jahr – zum siebten Mal in Folge – beteiligte sich der Deutsch-Französische Wirtschaftsclub Oberrhein (CAFA RSO) wieder mit einer Veranstaltung an der Woche des Europäischen Unternehmers, die vom Eurodistrikt Strasbourg-Ortenau und der Eurometropole Strasbourg gemeinsam organisiert wird. 

„Erfolgreich in Deutschland“ – so lautete das Thema der Vortragsreihe, die der CAFA RSO in Kooperation mit der Bank CIC Est am 20.11.2019 veranstaltete. Anlass für diese Informationsveranstaltung gab es genug. Denn während der so nahe liegende deutsche Markt so viele Wachstumsmöglichkeiten bietet, bleibt er für viele elsässische Unternehmen nach wie vor Terra incognita.

Um dem Abhilfe zu verschaffen, fanden sich 40 Teilnehmer am Sitz der CIC Est in Strasbourg ein mit dem Ziel, die notwendigen Schlüssel für die Tür nach Deutschland in die Hand zu bekommen und gleichzeitig zu erfahren, welche Fallstricke denn zu vermeiden sind. Die Referenten – die Anwaltskanzlei ABC International, das Wirtschaftsprüfungsunternehmen Eidel & Partner und das Unternehmensberatungsunternehmen Stabnau Business Development – informierten die Teilnehmer über verschiedenste rechtliche und Business-Aspekte, die auf jeden Fall zu beachten sind, will man beim Nachbarn erfolgreich sein.

Auf großes Interesse stieß insbesondere der Vortrag von Herrn Axel Stabnau zu Marketing-Mix, zwischenmenschlichen Beziehungen und kulturellen Unterschieden. Denn die Codes, die es in den zwei Nachbarländern gibt, könnten unterschiedlicher nicht sein! Die zahlreichen konkreten Beispiele von Herrn Stabnau sorgten für so manches Schmunzeln. Doch wehe dem, der diese Codes nicht beherrscht! So ist man in Deutschland kein großer Freund von unvorhergesehenen Ereignissen. Die Arbeit ist linear und in Abschnitten organisiert, die Kommunikation ist direkt, präzise und inhaltsbezogen. Unausgesprochenes und Zweideutiges hat keinen Platz, und Regeln sind grundsätzlich dazu da, auch eingehalten zu werden. Pünktlichkeit wird vorausgesetzt – verspätet sich ein Unglücklicher, muss er dies auf jeden Fall ankündigen. Und ein Essen ist eine Notwendigkeit, aber keinesfalls der Ort, um über Arbeit zu sprechen. Zuerst wird verhandelt, und dann erst isst man möglicherweise zusammen zu Mittag.

Die Experten der CIC erläuterten anhand von zahlreichen Beispielen aus der Praxis, welche Unterstützung die Bank konkret anbieten kann. So umfassen die Dienstleistungen Marktstudien, Unterstützung bei der Niederlassung, Sourcing-Optimierung, Qualifizierung von Sub-Unternehmen oder auch die Suche nach und Auswahl von Partnern.

Im Anschluss an die sehr informative Veranstaltung hatten die Teilnehmer Gelegenheit, sich bei einem Cocktail auszutauschen und die Diskussionen fortzusetzen. Besonders positiv äußerten sich die Teilnehmer zur Qualität der Referenten und ihren praxisnahen Ansatz.

Foto: Patrick Flick

 

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