Aktuelles

Die transrheinische Kooperation schreitet voran…

Neue Perspektiven eröffnete die Veranstaltung des Deutsch-Französischen Wirtschaftsclubs Oberrhein und der Wirtschafts- und Handelskammer Elsass Eurometropole (CCI Alsace Eurométropole) im Rahmen der Woche des Europäischen Unternehmers. Das Thema der Veranstaltung lautete: „Die Zukunft der Jugend im Oberrhein. Die grenzüberschreitende Ausbildung – ein wichtiges Instrument“.

Zu diesem Anlass fanden sich am 12. November wichtige Akteure der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit in einem vollbesetzten Saal in der Wirtschafts- und Handelskammer ein, um das sehr interessierte Publikum über neue Entwicklungen im Bereich der transrheinischen Kooperation zu informieren.

Wo steht die « transrheinische » Kooperation heute, 15 Jahre nach der Erklärung von Jacques Chirac und Gerhard Schröder?

Herr Peter WEISS, Abgeordneter im Berliner Bundestag für den Kreis Emmendingen/Lahr, engagiert sich seit Jahren sehr stark für diese Zusammenarbeit. Er spricht lieber von einer „transrheinischen“ als von einer „grenzüberschreitenden“ Kooperation, gilt es doch heute, sich von der Vorstellung der Grenze zu lösen und den Oberrhein zu einem Raum zu machen, in dem Bürger aus dem Elsass, aus Baden, der Nordschweiz und der südlichen Pfalz zusammen leben.

Herr Jean Luc HEIMBURGER, Präsident der Wirtschafts- und Handelskammer Elsass Eurometropole schlägt in die gleiche Kerbe: Die Kooperation im Oberrhein steht stellvertretend für den europäischen Gedanken. Gelingt es uns nicht, Hindernisse und Störfaktoren (von denen im Übrigen 243 identifiziert wurden) im Handel zu beseitigen, ist Europa zum Scheitern verurteilt.

Somit ist der Ton vorgegeben: Europa wird auf lokaler Ebene und durch konkrete Tatsachen umgesetzt. Herr Sylvain WASERMAN, Vize-Präsident des Parlaments, Abgeordneter für das Departement Bas-Rhin und Autor einer vielbeachteten Studie (6 propositions pour innover au coeur de l’Europe [6 Vorschläge für Innovation im Herzen Europas]), setzt sich ebenfalls in diesem Sinne ein. Herr Waserman spricht insbesondere die Schaffung eines deutsch-französischen Parlaments im Rahmen der Reformierung des Elysée-Vertrages an. Seines Erachtens wird ein solches Parlament einen historischer Schritt darstellen und nicht nur den deutsch-französischen „Motor“ stärken, sondern auch für eine substantielle Verbesserung im Handel und in allen Lebensbereichen der Bürger sorgen, so durch die gleichzeitige und identische Umsetzung von europäischen Richtlinien und eine Harmonisierung des jeweiligen gesetzlichen Rahmens in Deutschland und Frankreich. 

Diese Initiative wird neue Perspektiven für Innovationen auf lokaler Ebene eröffnen und der Region Oberrhein endlich die seit langem erhoffte Dimension eines „Labor Europas“ verleihen; die neue „Europäische Kollektivität Elsass“ kommt dieser Initiative entgegen und wird dabei eine wichtige Rolle spielen.

Für Herrn Wolfgang GRENKE, Präsident der Internationalen Handelskammer und Vize-Präsident der Eurochambres in Brüssel, liegen die Dinge ganz klar. In einer Zeit, in der die Menschen mehr Bürgernähe fordern, nimmt die Bedeutung der Regionen und Metropolen zu. In Brüssel wird die Kooperation im Oberrhein als Modell für andere Regionen betrachtet und dementsprechend stark unterstützt. Zweifelsohne wird der innovativen Region Oberrhein im Rahmen des europäischen Aufbauwerks eine zunehmende Bedeutung zukommen, so Herr Grenke.

Das zweite Podium beschäftigte sich in engem Zusammenhang zum Thema Europa und grenzüberschreitender Kooperation mit der grenzüberschreitenden Ausbildung. Es diskutierten Vertreter von französischen und deutschen Hochschulen und Ausbildungseinrichtungen sowie Unternehmen, die Lehrlinge aus Deutschland und Frankreich ausbilden. Herr Prof. Dr. Holger BECKER, stellvertretender Rektor der Dualen Hochschule BW in Karlsruhe, betonte, sie wären sehr offen für neue Projekte zur Förderung der dualen Ausbildung. Die Hochschule arbeitet eng mit Unternehmen wie SAFRAN in Molsheim zusammen, dessen Direktor Marc Schott anmerkte, die Unternehmen müssten generell attraktiver werden, um die besten Talente anzuziehen, ob diese nun aus Frankreich oder aus Deutschland kämen. Keinen Unterschied mehr machen hinsichtlich der Herkunft der Auszubildenden, wäre das nicht der beste Beweis für eine gelungene Integration? 

Herr Peter CLEISS, Direktor der Beruflichen Schulen Kehl, teilte mit, dass von 1200 Schülern nur in etwa 50 aus dem Elsass kämen. Er würde es sich selbstverständlich wünschen, dass mehr Schüler aus Frankreich den Weg nach Kehl schaffen, zumal die Jugendarbeitslosigkeit in Frankreich noch extrem hoch ist. Seines Erachtens wären auch die sinkenden Sprachkenntnisse der jungen Elsässer kein Problem, gelänge es doch den Beruflichen Schulen Kehl, in nur wenigen Monaten afghanische und syrische Schüler zu integrieren, die die deutsche Sprache vorher gar nicht beherrschten. Herr Marc VEDRINES, Leiter der Abteilung für Mechatronik des INSA Strasbourg, bedauerte seinerseits, dass derzeit erst wenige Deutsche in der Hochschule eingeschrieben wären, und dies, obwohl die INSA bestens auf ausländische Studenten ausgerichtet wäre.

Michael ENDERLE, der in den Badischen Stahlwerken in Kehl für die Ausbildung der Lehrlinge verantwortlich ist, zeichnet ein erfreuliches Bild: für 40 Stellen für Auszubildende erhalten wir in etwa 180 Bewerbungen, von denen ein Gutteil aus dem Elsass kommen. Und 2016 wäre einer ihrer Auszubildenden – der Elsässer Pierre Kurtz – als „bester Lehrling Deutschlands“ ausgezeichnet worden.

Zum Abschluss des Abends wurde der CAFA RSO-Preis 2018 an ein Team von jungen Ingenieuren verliehen, die im Rahmen des TriRhenaTec-Programmes einen Roboter entworfen und entwickelt hatten. 

Der Abend gibt Anlass zur Hoffnung, dass die „transrheinische“ Kooperation bei unserer Jugend in guten Händen ist und endlich der politische Wille da ist, an einer Zukunft zu arbeiten, die nicht hinter ihren Ambitionen zurück bleibt.

Norma Serpin

 

 

 

Grenzüberschreitende Mobilität – und wie soll es nun weitergehen?

„Grenzüberschreitende Mobilität“ war das Thema einer Podiumsveranstaltung, welche der CAFA-RSO im Februar 2018 veranstaltet hatte, um auf bestehende Probleme hinzuweisen (siehe auch: http://www.cafa-rso.eu/index.php/fr/agenda/manifestations-passees/detailevenement/44/-/soiree-thematique-le-transport-transfrontalier-dans-le-rhin-superieur).

Um die Nachhaltigkeit der Veranstaltung herzustellen, haben wir einige der politisch Verantwortlichen und der Betroffenen-Vertreter auf dem Podium um eine Nachlese gebeten. Dabei zeigen sich einige positive Entwicklungen, obwohl uns das Hauptproblem zu weniger rheinüberschreitender Brücken wohl noch einige Jahrzehnte begleiten wird.

Lesen Sie dazu die Statements unserer Podiumsgäste! Etwa ein Mal im Jahr werden wir künftig nachhaken, wie sich das Thema weiter entwickelt.

Marduk Buscher 

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Evelyne Isinger, Vorsitzende der Kommission Transport der Region Grand Est (übersetzt vom CAFA RSO)

Die grenzüberschreitende Mobilität ist auf bestem Weg!

Die ersten Ergebnisse einer Studie, die von der Region Grand Est getragen und von mehreren Partnern (Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Saarland, Schweiz, europäische Fonds) mitfinanziert wird, liegen mittlerweile vor.

Bestärkt von diesen Ergebnissen und vor den Hintergrund verschiedener anderer Elemente – so laufen dies- und jenseits des Rheins bestehende Betriebsverträge aus, das französische Eisenbahntransportgesetz wurde nivelliert – nimmt die grenzüberschreitende Mobilität in der Region Oberrhein und darüber hinaus wieder an Fahrt auf.

Wir stehen heute tatsächlich an einem Scheideweg: der politische Wille zu handeln und mehrere positive Faktoren begünstigen ein ehrgeiziges Programm zum Ausbau des Schienenpersonennahverkehrs und der Fahrgastinformation. 

So unterzeichneten die Region Grand Est und die Länder Rheinland-Pfalz und Saarland Resolutionen zur nachhaltigen Verbesserung der Verkehrsangebote zwischen Deutschland und Frankreich. Das Land Baden-Württemberg wird dem Beispiel folgen, sobald die Gespräche hinreichend fortgeschritten sind.

Doch die grenzüberschreitende Mobilität ist nicht nur auf bestem Weg, sondern legt auch gleich an Geschwindigkeit zu. Auch das Umladen der Fracht an der Grenze sollte bald der Vergangenheit angehören. Diese Verbesserungen sind ein konkreter Beitrag zu dem europäischen Aufbauwerk, das sich unsere Bürger wünschen und an dem sie arbeiten.

 

Resolution zur Verbesserung der Verkehrsangebote zwischen der Region Grand Est und dem Saarland

Resolution zur Verbesserung der Verkehrsangebote zwischen der Region Grand Est und Rheinland-Pfalz

 

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Prof. Dr. Dr. h.c. Hans-Jochen Schiewer, Rektor der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, Präsident von Eucor – The European Campus

Europa erfahren – mit einem Semesterticket am Oberrhein

Wer Europa in seiner Vielfalt erleben will, kann dies nicht allein von zuhause aus. Europäische Erfahrungen bedürfen eines Ortswechsels, eines Perspektivenwechsels und persönlicher Begegnungen. Erst mit dem Blick über den Tellerrand wird der Horizont weit.

Der grenzüberschreitende Universitätsverbund Eucor – The European Campus, zu dem die Universitäten Basel, Freiburg, Haute-Alsace und Strasbourg sowie das Karlsruher Institut für Technologie zählen, ermöglicht seinen Studierenden tagtäglich europäische Erfahrungen. Durch die Verzahnung der Universitäten und das Öffnen der Lehrangebote können sich die Studierenden einen trinationalen Stundenplan zusammenstellen und ihren gewählten Studiengang quasi à la carte in Deutschland, Frankreich und der Schweiz studieren. Ein attraktives Angebot, das in der Umsetzung jedoch ein großes Maß an Eigeninitiative und Vorleistung von den Studierenden voraussetzt. Denn um im wahrsten Sinne des Wortes Europa zu „erfahren“, müssen je nach Ziel verschiedene Tarifangebote der Verkehrsunternehmen verglichen und kombiniert sowie Kosten von ca. 250 bis 500 Euro vorgestreckt werden. Sowohl für die Studierenden als auch für die Universitäten, die die Fahrtkosten im Nachhinein teilweise oder in Gänze erstatten, kann diese Situation nicht befriedigend sein – umso weniger vor dem Hintergrund, dass sich der Verbund zu einer „Europäischen Universität“ weiterentwickeln will.

Der Vorschlag des französischen Staatspräsidenten Emmanuel Macron, Europäische Universitäten aufzubauen, hat neuen Schwung in die europäische Wissenschaftspolitik gebracht. Die Europäische Union hat das Thema aufgegriffen und ein Förderprogramm für Europäische Universitäten ins Leben gerufen. Für Eucor – The European Campus beinhaltet dies die Chance, eine neue Qualität der Zusammenarbeit zu erreichen. Der Verbund möchte im Zuge dessen auch die Mobilität erleichtern. Wir fordern ein trinationales Semesterticket am Oberrhein – unkompliziert und bezahlbar.

Am 19. Februar diesen Jahres hat der deutsch-französische Wirtschaftsclub CAFA RSO eine Veranstaltung zum grenzüberschreitenden Verkehr am Oberrhein organisiert. Auf dem Podium in Baden-Baden diskutierte ich unter anderem mit dem baden-württembergischen Verkehrsminister Winfried Hermann, der Präsidentin für Transport und Verkehr von Grand Est Evelyne Isinger sowie dem Präsidenten der Eurometropole Strasbourg Robert Herrmann über die dringende Notwendigkeit eines trinationalen Semestertickets. Seitdem ist Eucor – The European Campus einen entscheidenden Schritt vorangekommen. Auf dem Weg zur Europäischen Universität bekommt der Universitätsverbund starken Rückenwind aus der Politik. Am 12. April unterzeichneten in Strasbourg Winfried Kretschmann, Ministerpräsident des Landes Baden-Württemberg, Jean Rottner, Präsident der Region Grand Est, und Sophie Béjean, Rectrice der Académie de Strasbourg, eine gemeinsame Absichtserklärung, Eucor – The European Campus zu einer Europäischen Universität weiterzuentwickeln. Teil dieser Idee muss eine unkomplizierte Mobilität sein, und dafür ist ein gemeinsames Semesterticket das beste Instrument. Das ist auch den Unterzeichnerinnen und Unterzeichnern bewusst. Für das Semesterticket rechnen wir mit großer politischer Unterstützung – damit die Studierenden am Oberrhein einfacher und günstiger als bisher alltäglich Europa erfahren können.

 

 

 

Der Deutsch-Französische Wirtschaftsclub Oberrhein (CAFA RSO) informiert sich zum Thema e-commerce

Zu einer originellen Veranstaltung fanden sich am 10. Oktober 2018 die Mitglieder des Deutsch-Französischen Wirtschaftsclubs (Club d’Affaires Franco-Allemand du Rhin Supérieur – CAFA RSO) im Centre de Conférences de l’Aar in Strasbourg Schiltigheim ein, denn die Informationsveranstaltung mit Fachvorträgen und einem Erfahrungsbericht wurde mit einer Vernissage des Straßburger Künstlers Patrick Bastardoz verbunden.

Drei Anwältinnen der Straßburger Rechtsanwaltskanzlei Valoris Avocats und ein deutscher Anwalt der Stuttgarter Kanzlei Menold Bezler erläuterten dem interessierten Publikum die wichtigsten Regeln des e-commerce im Bereich indirekte Besteuerung (Umsatzsteuer), Wettbewerbsrecht und in Bezug auf den Schutz personenbezogener Daten.

Die Vortragsreihe wurde eröffnet durch einen allgemeinen Teil, den Annette Ludemann-Ober (Avocat in der Kanzlei Valoris Avocats und Mitglied des Vorstandes des CAFA RSO) präsentierte. Die Teilnehmer konnten sich ein Bild machen von der Bedeutung und den Auswirkungen des e-commerce: So gaben die französischen Konsumenten allein im Jahr 2017 mehr als 87 Milliarden Euro für e-commerce-Produkte aus, über 14% mehr als im Vorjahr! Im Vergleich belief sich diese Zahl im Jahr 2010 auf „nur“ 30 Milliarden (Quelle: Fevad).

Annette Ludemann-Ober versäumte es auch nicht, die Zuhörer auf gesellschaftliche Probleme und Gefahren in Zusammenhang mit dem Phänomen e-commerce hinzuweisen: drohende Verödung der Stadtzentren (eine Entwicklung, die noch verstärkt wird durch die rückläufige Bevölkerungsentwicklung in Deutschland), Monopolbildung, Steuerung unseres Einkaufsverhaltens, Manipulation des Konsumenten durch das Speichern und die Verwendung von Daten (Big Brother begleitet uns auf unserem Einkaufsbummel!), höheres Transportaufkommen und Luftverschmutzung infolge des Versands vieler Kleinbestellungen, Abhängigkeit der Händler von den Transporteuren, höherer Wettbewerbsdruck…

Doch der e-commerce, der oft als Feind des Ladens in der Fußgängerzone dargestellt wird, kann auch durchaus zu dessen Verbündeten werden. So ermöglicht er Geschäften, einen größeren Kundenkreis zu erreichen, und dies auch auf internationaler Ebene. Außerdem können Geschäfte ihre Laufkundschaft enger an sich binden, indem sie ihre Produkte parallel zum stationären Verkauf auch online vertreiben, und Produkte, die im Laden verkauft werden, können auf einer digitalen Plattform beworben werden etc. Zahlreiche lokale Händler tragen zur Entwicklung von innovativen und umweltfreundlichen Transportlösungen bei (Lieferung der Produkte zu Fuß, per Fahrradboten, Konsignations- bzw. Abhol-Lösungen, Crowdsourcing …). Und manche Händler, die bisher nur online tätig waren, richten nun auch Ladengeschäfte ein – sei es, um den Kundenservice anzubieten, den Konsumenten im Online-Handel bisher vermissen, oder um in den Genuss bestimmter Vorteile in Zusammenhang mit dem Wettbewerbsrecht zu kommen. Die Antworten auf diese Fragen sind wohl so vielschichtig wie die Akteure auf diesem rasant wachsenden Markt, so Rechtsanwalt Dr. Jochen Bernhard.

Die Wahl der richtigen Strategie für das jeweilige Geschäftsfeld ist zweifelsohne von grundlegender Bedeutung für das Unternehmen, das auch online präsent sein möchte. In der Folge gilt es, Fallstricke zu vermeiden…

Den Rechtsanwälten war es ein Anliegen, ihr Publikum auf diese Fallstricke aufmerksam zu machen. Eine mangelnde Kenntnis der geltenden Regeln und Bestimmungen kann mitunter teuer zu stehen kommen. So können sich Umsatzsteuerbeträge, die im BtoC-Geschäft irrtümlicherweise dem Endkunden (Verbraucher) nicht in Rechnung gestellt wurden, für das Unternehmen zu Kosten führen, welche die Rentabilität des Unternehmens stark negativ beeinflussen, warnte Laurence Berrutto. Anne Antoni ging anschließend näher auf die relevanten Bestimmungen der Datenschutz-Grundverordnung ein (DSGVO).

Dem juristischen Teil der Veranstaltung folgte der Erfahrungsbericht eines Unternehmers in der Person von Bertrand Gillig, von der gleichnamigen Straßburger Kunst-Galerie. 

Herr Gillig betonte, dass es sich beim Kunstmarkt wohl um einen ganz besonderen Markt handelt, denn die „Produkte“ (sofern man Kunstwerke denn überhaupt als solche zu bezeichnen wagt) seien in Anbetracht ihrer Einzigartigkeit, der erforderlichen Beleuchtung und Inszenierung und ihrer kostbaren Natur nicht wirklich für diesen Vertriebskanal geeignet. Allerdings kann sich auch in diesem besonderen Bereich eine Präsenz im Internet durchaus als interessant erweisen, um insbesondere die Verbindung zwischen dem Verkäufer und dem Kunden herzustellen. Doch auf jeden Fall erscheine am Kunstmarkt ein Multi-Channel-Ansatz erfolgsversprechender als eine reine Internettätigkeit.

 

 

Tanken in Frankreich: Europaweit einheitliche Kennzeichnungen für Kraftstoffe

Seit 12. Oktober 2018 müssen Tankstellen in Europa einheitliche Kennzeichnungen für Kraftstoffe verwenden, um Autofahrern etwa im Urlaub oder auf der Durchreise das Tanken zu erleichtern. Während die neuen Namen in Frankreich bereits eingeführt wurden, lässt Deutschland auf sich warten.

Mit der Richtlinie 2014/94/EU, die am 12. Oktober 2018 in Kraft getreten ist, gelten in allen EU-Ländern, Island, Liechtenstein, Mazedonien, Norwegen, Serbien, in der Schweiz sowie in der Türkei einheitliche Kennzeichnungen für Kraftstoffe. Die neuen Etiketten befinden sich künftig auf Zapfsäulen und Zapfpistolen, aber auch in Tankklappen von Neufahrzeugen. Ziel ist es, Fahrzeugnutzerinnen und -nutzern europaweit die Wahl des richtigen Treibstoffs zu erleichtern und somit Fehlbetankungen zu vermeiden.

Was muss ich künftig tanken?

Wer z. B. nach Frankreich fährt und Super95 tanken möchte, muss künftig nach E5 Ausschau halten. Wer Super E10 braucht, nach E10. Wer Diesel benötigt, nimmt B7 oder B10, je nachdem, was das Fahrzeug braucht. Wer Autogas tankt sucht nach LPG. Erdgasfahrer kaufen künftig CNG.

* Benzinartige Kraftstoffe werden mit einem Kreis gekennzeichnet. E steht dabei für Bioethanol. Die Zahl für den prozentualen Anteil. Bei E10 also 10 % Bioethanol.

* Dieselartige Kraftstoffe werden mit Quadraten gekennzeichnet: Hierbei steht B für Biodiesel und die Zahl für den prozentualen Anteil. Bei B7 also 7 % Biodiesel. XTL ist die Abkürzung für synthetischen Diesel.

* Gasförmige Kraftstoffe werden mit Rauten gekennzeichnet: CNG bedeutet Erdgas, H2 Wasserstoff, LNG Flüssig-Erdgas und LPG Autogas.

Den gesamten Artikel finden Sie auf der Seite des Zentrums für Europäischen Verbraucherschutz:

Zum Artikel

 

 

 

Ecole du Flow: HipHop macht Schule?

Grenzuüberschreitend kreativ zu Europa, Weltkriegen & Konsum

Mit der Ecole du Flow starten Zweierpasch einen Aufruf an die Schüler beider Seiten des Rheins. Werdet kreativ, nehmt am großen Battle teil und gewinnt einen Besuch mit Proficoaching von Zweierpasch.

1)      Thema auswählen: Weltkriege, Europa, Umwelt & Konsum …

2)      Kreativ umsetzen mit Bezug zu Fremdsprache (Gedicht, Rap, Video, Performance, Foto...)

3)      Ergebnis einreichen (Fristende: Dez  2018)

4)      Abschluss-Battle mitmachen im Januar (mit Zweierpasch-Konzert)

Lehrer können ab sofort ihre Schulklassen zur Teilnahme anmelden.

Kooperationspartner: Centre Culturel Français Freiburg, Ernst Klett Verlag, Fondation Entente Franco-Allemande, Inta-Stiftung, Zweierpasch

Weitere Informationen

 

Grenzüberschreitende Rettungsflüge : Fehlanzeige!

Besuch des CAFA-RSO bei der DRF Luftrettung am Baden-Airpark

Baden-Baden / Strasbourg, 29.9.2018

Etwa 30 interessierte Mitglieder und Gäste des Deutsch-Französischen Wirtschaftsclubs „Club d’Affaires Franco-Allemand du Rhin Supérieur – Oberrhein“, oder kurz CAFA RSO waren dieser Tage zu Besuch auf dem Baden-Airpark und haben sich Einrichtungen und Möglichkeiten des „Operation-Centers“ der „DRF Stiftung Luftrettung gemeinnützige AG“ präsentieren lassen.

Die Gäste zeigten sich beeindruckt von dem großen Engagement der DRF-Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, welche sie sowohl durch Einsatzzentrale und Bereitschaftsquartiere der Luftrettung als auch den Hangar und die Hubschrauberwerft führten.

Vielen war nicht bewußt, daß sich in den nach außen unscheinbaren Gebäuden auf dem Airpark-Gelände die „Zentrale Koordinierungsstelle für Intensivtransporte Baden-Württemberg“ befindet, welche auch bundesweit die Flugbewegungen aller ca. 50 Einsatz-Hubschrauber an 29 Standorten sowie der beiden für die Rückholung verletzter oder erkrankter Bundesbürger aus dem Ausland eingesetzten Lear-Jets befindet.

Der gemeinnützige Verein mit mehreren Tochtergesellschaften geht zurück auf die Initiative der Björn Steiger Stiftung, die dem Motto folgt „Wir helfen Leben retten“. Unter Aufsicht des Regierungspräsidiums Stuttgart agiert die DRF seit bald 50 Jahren zum Wohle verletzter oder erkrankter Menschen, wenn ein Transport auf dem Boden zu lange dauern würde oder nicht möglich wäre. Dies ist immerhin in über 38.000 Fällen pro Jahr (2017) notwendig.

Wie bestellt, konnte die Besuchergruppe hautnah erleben, mit welch professioneller Ruhe eine in Rufbereitschaft befindliche Crew auf den Einsatzalarm reagierte und innerhalb der vorgeschriebenen zwei Minuten Reaktionszeit mit ihrem Helikopter das Flughafengelände verließ.

Die deutsch-französische Besuchergruppe des CAFA RSO interessierte natürlich vor allem auch das grenzüberschreitende Engagement der DRF Luftrettung und mußte leider erfahren, daß es zwar einen grundlegenden Kooperationsvertrag gibt, welcher Rettungsflüge auch jenseits des Rheins ermöglichen würde, daß aber wegen grund-verschiedener Entscheidungsprozesse und Usancen im gleich gegenüberliegenden Elsaß praktisch ausschließlich der einzige in Strasbourg stationierte und staatlich betriebene Rettungshubschrauber „Dragon“ zum Einsatz kommt, obwohl in vielen Fällen die deutschen Hubschrauber sehr viel schneller an einer in Frankreich gelegenen Unfallstelle vor Ort sein könnten. Lediglich Rücktransporte von verletzten Franzosen in ein Krankenhaus in Strasbourg kämen immer wieder mal vor, aber die Einsätze an Unglücksstellen im Elsaß könne man an einer Hand abzählen. 

Man spürte den Mitarbeitern an, daß dieses Verwaltungs-Hemmnis sich nicht mit ihrem hohen ethischen Anspruch verträgt. „Wir wollen doch Leben retten – ganz gleich, welcher Nationalität der Verletzte auch sei und wo im Umkreis von etwa 60 Kilometern sich die Unglücksstelle befindet“, brach es förmlich aus der referierenden XXX Langer heraus, welche die Disposition der am Airpark stationierten 14 Hubschrauber verantwortet. Und XXX Blum, Technischer Leiter der Hubschrauberflotte und der Werft, ergänzte, wir seien doch schließlich in Europa, und da müßten doch „grenzüberschreitende Einsätze heutzutage selbstverständlich sein“.

Leider deckt sich dieser Frust mit anderen Erfahrungen des CAFA RSO, welcher schon im letzten Jahr angesichts der neuen französischen Entsendegesetze, welche den Einsatz von Mitarbeitern deutscher Firmen in Frankreich regeln, oder auch im Rahmen einer CAFA-Veranstaltung zum grenzüberschreitenden Verkehr leider die Erfahrung machen mußte, daß der europäische Gedanke am Oberrhein längst noch nicht von allen Behörden auch so gelebt wird, wie Bürgerinnen und Bürger, aber auch Firmen auf beiden Seiten des Rheins es für wünschenswert halten würden.

Trotz dieser lösbaren Schwierigkeiten wird so mancher Gast der Veranstaltung gerne den Antrag auf eine Förder-Mitgliedschaft in der DRF Luftrettung mitgenommen haben, denn schließlich kann jeder Bürger am Oberrhein einmal in die mißliche Lage kommen, auf einen Hubschrauber der DRF Lebensrettung angewiesen zu sein.

www.drf-luftrettung.de

Frankreich: Neues Gesetz könnte grenzüberschreitende Dienstleistungen wiederaufleben lassen

Seit 2015 bürdet die französische Regierung Unternehmen einen erhöhten Verwaltungsaufwand auf und erschwert es ihnen so, Mitarbeiter von einem anderen EU-Land  nach Frankreich zu entsenden. Vor allem in der deutsch-französischen Grenzregion wirkt sich das negativ auf grenzüberschreitende Dienstleistungen aus: Das Angebot für französische Verbraucher ist seither stark eingeschränkt, vor allem bei Handwerkern aus Deutschland. Ein neues Gesetz, das am 1. August 2018 von der französischen Nationalversammlung verabschiedet wurde, soll das nun ändern.

Unter dem nachstehenden Link finden Sie einen ausführlichen Artikel des Zentrums für Europäischen Verbraucherschutz e. V. zu diesem Thema. 

Artikel

Wir freuen uns, Ihnen den Start von Tandem-Europe mitteilen zu dürfen.

Tandem-Europe versteht sich als Dialogplattform für deutsche und französische Experten, 
als Ort des Gedankenaustauschs über Europa, so wie es diesseits und jenseits des Rheins wahrgenommen wird. 
Ziel von Tandem-Europe ist es, zum Ziel einer gemeinsamen europapolitischen Perspektive in beiden Ländern beizutragen.
Das erste Thema lautet: 
Welche gemeinsame Handlungsperspektiven Deutschland-Frankreich für einen Neustart der EU –:
Europa – « Neugründung », « neuer Aufbruch » oder neuer Realismus?
Weitere Informationen unter: https://www.tandem-europe.eu

Ergebnisse der Studie: Grenzüberschreitende Tätigkeiten: Schwierigkeiten besser verstehen, Chancen nutzen

Für diese Studie wurde eine Erhebung bei zehn Geschäftsführern von Gesellschaften, die auf beiden Seiten der Rheins tätig sind, durchgeführt. Diese wurde durch eine Podiumsdiskussion mit mehreren Unternehmern und weitere externe Studien ergänzt.
Die Befragung von deutschen und französischen Führungskräften hat bestätigt, dass Unternehmen bei der Weiterentwicklung ihrer Geschäftstätigkeit beiderseits des Rheins mit Schwierigkeiten zu kämpfen haben. Gleichzeitig wurden aber auch Chancen und Optimierungsmöglichkeiten deutlich.
Die Ergebnisse dieser Befragung wurden präsentiert im Rahmen eines Themenabends am 1. Februar in der CCI in Strasbourg. Anschließend fanden Podiumsdiskussionen mit Führungskräften einerseits sowie französischen und deutschen Anwälten und Experten andererseits statt.

Ergebnisse der Studie (pdf)

 

Die Eröffnung der neuen Niederlassung von ZALANDO in Lahr im Jahr 2016 wurde in der Region Oberrhein mit regem Interesse verfolgt. Deutsche und französische Medien veröffentlichten zahlreiche Artikel zu diesem Ereignis, das auch in anderen Ländern Europas nicht unbemerkt blieb. ZALANDO zählt zweifelsohne zu den dynamischsten Unternehmen, die in jüngster Vergangenheit gegründet wurden. Die französische Tageszeitung le monde widmete ihm in seiner Wirtschaftsbeilage „ECO“ vom 2. September 2017 eine ganze Seite mit dem Titel „Zalando, die wunderbare Geschichte eines kleinen Berliner Start-ups, das 2008 mit dem Verkauf von Flip-Flops begann und 8 Jahre später zum europäischen Marktführer für Onlinehandel mit Mode (Schuhe, Bekleidung, Accessoires) wurde“. Die Zahlen des Unternehmens für 2016 bestätigen diese Einschätzung: Ein Jahresumsatz von 3,6 Mrd. Euro, ein Gewinn von 225 Mio. Euro, 13.000 Mitarbeiter, ein geschätzter Börsenwert von 9,8 Mrd. Euro bei einem Jahreswachstum von 23%...
Darüber hinaus ist Zalando eines der Unternehmen, das in Berlin, wo es rund 5.700 Mitarbeiter beschäftigt, in jüngster Vergangenheit am meisten Arbeitsplätze geschaffen hat, womit Berlin zum dynamischsten Innovationszentrum für digitale Dienste in Europa geworden ist.
Das neue 130.000 m² große Logistikzentrum wurde in Lahr im Gewerbegebiet des Lahrer Flughafens errichtet und im Juli 2016 mit den ersten 30 Mitarbeitern unter der Leitung von Simon Straub eröffnet.
16 Monate nach seiner Eröffnung sind in der Niederlassung in Lahr 800 Mitarbeiter beschäftigt (für Anfang 2018 wird eine Zahl von 1000 Mitarbeitern anvisiert). Die Mitarbeiter arbeiten fünf Tage die Woche in zwei Schichten und jeden dritten Samstag. Die Teams sind multikulturell (40 Nationalitäten sind repräsentiert). 40% der Belegschaft sind Deutsche, in etwa 30% sind in Franzosen. Anweisungen an die Mitarbeiter werden automatisch in den zwei Sprachen ausgegeben.
Das neue Logistikzentrum von ZALANDO in Lahr ist die ideale Ergänzung der anderen 5 Niederlassungen, die bereits in Betrieb sind – drei in Deutschland, eine im Großraum Paris und eine in Italien (Lombardei). Die Wahl fiel auf Lahr aufgrund der strategischen geografischen Situation der Stadt, aus der 3 Länder beliefert werden können: Süddeutschland, Schweiz und Frankreich.
Die Niederlassung besteht aus 4 immensen Hallen, die durch Förderlinien, auf denen die Kartons transportiert werden, miteinander verbunden sind. Die zwei größten Hallen dienen der Lagerung (in etwa 250.000 verschiedene Artikel), in der dritten Halle werden die Waren entgegengenommen und in der vierten Halle werden die Bestellungen verschickt. Jeder eingehende Artikel wird mit einem Barcode versehen. Die Logistikkette wird gesteuert durch eine Software, die von ZALANDO entwickelt wurde. Jedoch ist der Automatisierungsprozess nicht allumfassend; dies ist nicht möglich, da das Sortiment zu starken Veränderungen unterworfen ist.
2018 wird ZALANDO seine Produktpalette noch erweitern und auch Kosmetikprodukte und Parfums in sein Sortiment aufnehmen.
Die Mitglieder und Freunde des Deutsch-Französischen Wirtschaftsclubs Oberrhein (CAFA RSO) wurden empfangen und durch die Niederlassung geführt von Herrn Simon STRAUB, Leiter des Logistikzentrums Lahr, und Pierre GARCIA, Stellvertreter des Personalleiters Herr Thomas WILM. Herr Thomas WILM war den Mitgliedern des CAFA RSO bereits bekannt aus der vom Verein organisierten Konferenz zur Situation des Arbeitsmarktes im Oberrhein (am 16. November 2016), anlässlich der Herr Wilm näher auf die Personalpolitik von ZALANDO einging. 

Grenzüberschreitender Verkehr als Motor der deutsch-französischen Freundschaft

Podiumsdiskussion des deutsch-französischen Wirtschaftsclubs „CAFA-RSO“ in Baden-Baden

Baden-Baden / Strasbourg, 19.2.2018
Etwa 120 interessierte Gäste aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft sind am Montag im Saal des Hotels „Societé“ in Baden-Baden zusammengekommen, um über Probleme und Chancen des grenzüberschreitenden Verkehrs am Oberrhein zu diskutieren.
Eingeladen hatte der „Club d’Affaires Franco-Allemand du Rhin Supérieur – Oberrhein“ oder kurz: CAFA RSO. Seine beiden Co-Präsidenten, Daniel Steck und Marduk Buscher, betonten einleitend, daß „grenzüberschreitende Information und Verkehr die beiden Säulen“ seien, „ohne die eine dauerhafte Völkerfreundschaft nicht bestehen kann“.
Dem stimmte der Baden-Württembergische Verkehrsminister, Winfried Hermann, gerne zu und erläuterte in seinem Redebeitrag die strategischen Projekte, welche die verbindende Mobilität am Oberrhein zukünftig verbessern sollen.
Sein Schwerpunkt liege aber unter den Gesichtspunkten Ökologie und Nachhaltigkeit auf „weniger Verkehr und dafür mehr Mobilität“ und orientiere sich an den Klimaschutzzielen der UN-Klimakonferenz in Paris. Den „Austausch verbessern“ und den „ÖPNV weiterentwickeln, damit es wenigstens einen Stundentakt geben wird“ seien die ersten Ziele, und natürlich fehlten dem Schienenverkehr „Brücken, die wir aufbauen müssen“, weil sie nach dem Krieg noch immer nicht wieder aufgebaut worden seien – z.B. auf den Strecken Colmar-Freiburg und Rastatt-Hagenau – denn, „so arm sind wir doch nicht!“ Allerdings, so Winfried Hermann sei zu diesen neuen Brückenschlägen die Unterstützung von Berlin und Paris unumgänglich.
Solange dies nicht geschehen sei, könne der Schienenverkehr zunächst durch „Regio-Schnellbusse“ ersetzt werden, und ein grenzüberschreitender Einheitstarif solle helfen, die Geltungsbereiche der Regionaltarife zu überwinden.
Für Havariefälle (wie den „Rastatter Tunnel“) müßten außerdem auf der jeweils anderen Rheinseite Redundanzen zu den bestehenden Verkehrswegen geschaffen werden.
Anschließend trugen die Präsidentin für Transport und Verkehr in der neugeschaffenen französischen Gebietskörperschaft „Grand Est“, Evelyne Isinger, sowie der Präsident der Eurometropole Strasbourg, Robert Herrmann, Ihre Planungen und Ergebnisse vor.
In der neugeschaffenen Gebietskörperschaft „Grand Est“, die vom Rhein bis vor die Tore Paris‘ reicht, müsse zunächst die bestehende Infrastruktur auf einen zeitgemäßen und europäischen Standard gebracht werden, so referierte Madame Isinger. Dazu gehöre die Modernisierung aller Bahnhöfe und Züge, sowie der Strecken und Signalanlagen im Schienenverkehr.
Eine Tarifharmonisierung gebe es an manchen Stellen schon und solle künftig den grenzüberschreitenden Verkehr erleichtern helfen. Dabei setze man auf moderne Digitalisierungstechnik und e-Tickets, die via Smartphone verwaltet werden könnten. Dort, wo der Schienenverkehr noch nicht (wieder) zur Verfügung stehe, sieht auch Madame Eisinger Schnellbusse als leicht realisierbar an. Ein erster Schritt zu gemeinsamen Planungen könne beispielsweise auch die gemeinsame Ausschreibung von Beschaffungsprojekten auf europäischer Ebene sein.
Robert Herrmann beschwor einleitend zu seinem Referat die besonderen Qualitäten der „Blauen Banane Europas“, nämlich der Oberrheinregion, auf welche viele in Europa voller Neid schauten, weil dort eine so große Dichte an Straßen, Flug- und Flußhäfen vorhanden sei. Dabei könne man natürlich alles verbessern, und es sei kein Dauerzustand, daß am gesamten Oberrhein nur so viele Brücken den Rhein überspannten, „wie im Stadtgebiet von Köln“.
Für ihn sei dies aber auch eine Chance, um über neue Technologien nachzudenken, wie z.B. Busse mit Brennstoffzellentechnik, Autonomes Fahren und eine Verlagerung von Transportkapazitäten auf den Fluß.
Bei all dem müßten Verwaltungsstrukturen durchlässiger werden, und das Subsidiaritätsprinzip sinnvoll durch Hilfestellungen aus den Zentren aufgeweicht werden, um zügig zum Ziel zu kommen.
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Eine nur auszugsweise gezeigte Präsentation trostloser Infrastruktur im Bereich des öffentlichen Personen-Nah-Verkehrs machte nach diesen drei Keynotes schnell deutlich, daß „in der Fläche“ keineswegs alles in so rosigem Licht erscheint, wie die Politiker es gerne hätten.
Unter engagierter Publikumsbeteiligung  fand die anschließende Podiumsdiskussion statt, zu welcher der Rektor der UNI Freiburg und Präsident des „Europäischen Campus“ : „eucor“, Prof. Dr. Hans-Jochen Schiewer; François Dugimont als Director Human Resources der Firma Heel; Jean-Claude Pastel als Gründer und Präsidenten einer deutsch-französischen Kartonagen- und Logistik-Firmengruppe; sowie – last but not least – Ralph Neininger als Vorsitzender des „Allgemeinen Deutschen Fahrrad Clubs“ (ADFC) Baden-Baden Rastatt Bühl hinzustießen. 
Themen waren neben der fehlenden Infrastruktur die suboptimale Vernetzung von öffentlichen Verkehrsangeboten auf beiden Seiten des Rheins sowie das Fehlen einer zielgruppenorientierten Tarifpolitik. Letztere wäre die Voraussetzung für eine stärkere Nutzung vorhandener oder auch zukünftiger Angebote durch die wichtigen Zielgruppen der Auszubildenden und der trinational ausgerichteten Studierenden am Oberrhein.
Dort bestehe mit den fünf angeschlossenen Hochschulen ein weltweit „einmaliger Wissenschaftsraum“, so Prof. Schiewer, deren 110.000 Studierende dringend ein bezahlbares Semesterticket benötigten, während sie momentan monatlich 250,- € für ihre grenzüberschreitende Mobilität zu zahlen hätten.
Einig waren sich die Politiker von beiden Seiten des Rheins, daß es eine „Zersplitterung der Kompetenzen“ gebe (Winfried Hermann), sowie ein „Problem der Zuständigkeiten“ (Evelyne Isinger), weshalb solch banale Themen, wie eine Einführung der Maut auf der französischen Rheintalautobahn A35 genauso ein Problem darstelle, wie die wünschenswerte Entfernung des Durchfahrt-Verbotsschildes für Fahrräder an der Staustufe Iffezheim. Einig war man sich, daß dort eigentlich dringend ein Fahrradweg gebaut werden müsse.
Für den Beobachter war es ein gutes Zeichen, daß die beiden Verkehrsverantwortlichen von Baden-Württemberg und Grand Est, Winfried Hermann und Evelyne Isinger im Anschluß an die Veranstaltung Visitenkarten austauschten, um den in Gang gekommenen Diskussionsprozeß fortsetzen zu können.
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Unter den Gästen des Abends befanden sich u.a. der Generalkonsul der Bundesrepublik Deutschland in Strasbourg, Gerhard Küntzle; die Karlsruher Regierungspräsidentin Nicolette Kressl; die Landräte der Landkreise Rastatt und Ortenaukreis, Jürgen Bäuerle und Frank Scherer; der Präsident des Eurodistrikts PAMINA, Rémi Bertrand; der Fraktionsvorsitzende von Bündnis90/die Grünen im Rastatter Kreistag sowie in der Regionalversammlung, Manuel Hummel; und der Leiter des Geschäftsbereichs für Außenwirtschaft und Infrastruktur der IHK Karlsruhe, Udo Götschel.
Souverän führte Evelin König als Moderatorin durch die zwar bewegte aber freundliche Diskussion des Abends. Sie ist nicht nur seit bald 20 Jahren aus ARD/SWR-Fernseh-Magazinsendungen wie „Kaffee oder Tee“ und dem „ARD-Buffet“ bekannt, sondern engagiert sich seit etwa einem Jahr auch als Organisatorin der europäischen Bürgerbewegung „Pulse of Europe“ in Baden-Baden. Diese war denn auch als Kooperationspartner an der Vorbereitung des Abends beteiligt, genauso wie der „Bundesverband Mittelständische Wirtschaft“ (BVMW) sowie die Stuttgarter Schwestervereinigung des Veranstalters, der „CAFA Baden-Württemberg“.
Sozusagen über dem Geschehen schwebte das innovative Hybrid-Airplane des gleichnamigen Startups aus Baden-Baden, welches mit diesem die Vorteile von Flugzeug, Hubschrauber und Heißluftballon en miniature - und mit Erfolg! - zu verbinden sucht. Das Fluggerät, welches die behördliche Genehmigung besitzt, auch indoor und über Publikum zu fliegen, dokumentierte mit seiner Aufnahmetechnik nicht nur die Reden und Diskussionsbeiträge, sondern auch das abschließende und versöhnliche „Verre de l’amitié“ mit klassischem elsässischen Fingerfood und einem Glas deutschen Weines, zu welchem die beiden Co-Präsidenten im Namen des Vorstands und der Sponsoren des Abends einluden.

 

Seit einigen Jahren beschäftigt sich der CAFA RSO mit neuen Führungs- und Managementmethoden in den Unternehmen (Stichwort: „auf Augenhöhe » - in Frankreich spricht man übrigens vom „entreprise libérée“). In diesem Zusammenhang möchten wir auf zwei sehr interessante Radiosendungen zum Thema der „Ökonomie des Glücks“ von France Culture aufmerksam machen (in französischer Sprache): 

L'économie du bonheur (3/4) - « Au bonheur des travailleurs » 

Arbeit – Mittel zur Selbstentfaltung oder Entfremdungsfaktor ?
59 Minuten. Zu hören unter :
https://www.franceculture.fr/emissions/entendez-vous-leco/entendez-vous-leco-mercredi-31-janvier-2018

 

L'économie du bonheur (4/4) : Travailler pour être heureux

Immer mehr Arbeitnehmer suchen nach Sinn in ihrer Arbeit und fühlen sich durch die zunehmende Robotisierung und die Verbreitung von « bullshit jobs » bedroht. Das Interesse an Handwerk und Handarbeit steigt wieder. Andere sehen im Modell des „Lebenslohns“ eine Lösung.
Pour écouter l’émission de France Culture (59 minutes):
https://www.franceculture.fr/emissions/entendez-vous-leco/entendez-vous-leco-jeudi-1-fevrier-2018

 

Das 19. Treffen der Deutsch-Französischen Wirtschaftsclubs (CAFA) wird in Poitiers stattfinden.

Notieren Sie sich bereits den 13. bis 16. Juni 2018 in ihrem Kalender!

Mehr Informationen erhalten Sie auf der Internetseite des Club d'Affaires franco-allemand Poitou-Charentes: http://www.cafa-poitoucharentes.eu

 

 

 

 

dfi aktuell / Informationen aus dem Deutsch-Französischen Institut Ludwigsburg

Pünktlich zum 55. Jahrestag des Elysée-Vertrages hat das Deutsch-Französische Institut in Kooperation mit der Bertelsmann Stiftung eine große Studie zu den deutsch-französischen Städtepartnerschaften fertig gestellt.
Viele fragen sich, wie aktiv die deutsch-französischen Städtepartnerschaften heute sind, von denen zahlreiche in Reaktion auf die Unterzeichnung des Freundschaftsvertrages 1963 geschlossen wurden. Antworten auf diese und weitere Fragen gibt die bislang größte Studie zu den deutsch-französischen Städtepartnerschaften, an der sich 1.322 Gebietskörperschaften aus Deutschland und Frankreich beteiligten.
Die Ergebnisse der Studie sind auf Deutsch und Französisch verfügbar und können hier heruntergeladen werden:
https://www.bertelsmann-stiftung.de/de/publikationen/publikation/did/staedtepartnerschaften-den-europaeischen-buergersinn-staerken/
Weitere Informationen zur Studie finden Sie auf der Homepage des dfi:
https://www.dfi.de/de/Projekte/projekte_staedtepartnerschaften.shtml

Der Museums-PASS-Musées ausgezeichnet 

Letzten November wurde der trinationale Förderverein Museums-PASS-Musées mit der Auszeichnung « Prix Bartholdi » gewürdigt. 
Nach Lothar Späth, Tomi Ungerer, Martin Herrenknecht, Roland Mack oder Eucor-the european Campus hat der Museums-PASS-Musées den Ehrenpreis Bartholdi für sein grenzüberschreitendes Engagement erhalten. 
Diese trinationale Initiative ist in der Oberrheinregion die einzige, die im Bereich Kultur von staatlichen Mitteln unabhängig ist. Der Museums-PASS-Musées gilt als Eintrittskarte für rund 320 Museen, Schlösser und Gärten in Deutschland, Frankreich und der Schweiz und verstärkt dadurch die kulturelle Mobilität unserer Region und die Kenntnis der Nachbarländer. 
Die Auszeichnung wurde am 16. November im Musée Unterlinden Colmar in Anwesenheit von zahlreichen Vertretern der Politik, der Universitäten, der Kultur und der Wirtschaft aus den drei Ländern vergeben.
Mehr Informationen zum Museumspass unter: http://www.museumspass.com/de
Über den Prix Bartholdi: Der Prix Bartholdi ist der einzige Preis, der grenzüberschreitend im Hochschulbereich der Metropolregion Oberrhein verliehen wird. Sein Ziel ist es, die trinationale Kooperation regionaler Hochschulen sowie die Internationalisierung von Studium und Berufsausbildung zu fördern. Der Prix Bartholdi trägt dazu bei, die Oberrheinregion als Wissens- und Wirtschaftsstandort attraktiver und somit auch in Hinblick auf den internationalen Wettbewerb der Standorte noch konkurrenzfähiger zu machen.
Mehr zum Prix Bartholdi: http://www.prixbartholdi.com/de/wilkommen/

 

Der Deutsch-Französische Wirtschaftsclub Oberrhein ist auch in diesem Jahr wieder einer der Partner der Woche des europäischen Unternehmers. 

Frankreich: Protektionismus frustriert deutsche Unternehmer

Vom 11. bis 15. Oktober wird Frankfurt am Main wieder Schauplatz des weltweit größten Buch- und Literaturereignisses.

Ehrengast der Frankfurter Buchmesse ist dieses Jahr Frankreich.

Hier zur Website http://www.buchmesse.de/de/

Besucher haben nicht nur die Möglichkeit, zahlreiche Vorträge und Lesungen von Autoren beizuwohnen. Die Buchmesse ist ein sehr spannendes kulturelles Ereignis, das Gelegenheit zu interessanten und manchmal unerwarteten Begegnungen bietet.

Unser Tipp: Nehmen Sie frühmorgens den Zug nach Frankfurt – die Buchmesse ist nur eine U-Bahn-Station vom Frankfurter Hauptbahnhof entfernt –  und nehmen Sie am Abend den letzten Zug zurück. 

Die am besten geeigneten Tage sind der 11., 12. oder 13. Oktober. Denn diese Tage sind für das Fachpublikum reserviert und das Angebot ist dementsprechend interessanter. Eine Eintrittskarte wird Ihnen jeder Buchhändler in Deutschland gerne besorgen.

Übrigens: Auch eines unserer Mitglieder - der Morstadt-Verlag aus Kehl - ist Aussteller bei der Frankfurter Buchmesse (Halle 3) und der Autor und Kabarettist Martin Graff, den einige unserer Mitglieder bereits m Rahmen unserer Weihnachtsfeier 2014 "erleben" konnten, wird am Mittwoch, den 11.10. am Stand des Morstadt-Verlages präsent sein und sein neues Buch mit dem Titel "Gedankenschmuggel. France-Deutschland" vorstellen. 

(Michael Holzhauser).

 

Der Deutsch-Französischer Preis der Kultur- und Kreativwirtschaft soll die Zusammenarbeit zwischen deutschen und französischen Unternehmen fördern. Er zeichnet Personen, Unternehmen und Institutionen aus, die sich durch ein deutsch-französisches Engagement in einem der acht Sektoren der Medien- und Kulturwirtschaft hervorgetan haben: Musikedition, Film, Digitalmedien, Buch, Presse, Design, Mode, Kulturhandel / Luxus.

Am 28.6. fand in den Räumen der Sparkasse Hanauerland in Kehl eine Informationsveranstaltung des „Club d’Affaires franco-allemand du Rhin-Superieur-Oberrhein“ (CAFA-RSO) zum Thema der neuen Regelungen des französischen Entsendegesetzes statt, zu der Jutta Grandjean als stv. Vorstandsvorsitzende der Sparkasse die über 80 Gäste begrüßte. 

Aufgrund der regelmäßigen grenzüberschreitenden Tätigkeit im Einzugsbereich des CAFA RSO sind insbesondere deutsche Firmen, die in Frankreich durch Dienstleistungserbringung tätig werden, von den Regelungen betroffen.

Anwälte der auf das Gebiet der deutsch-französischen Wirtschaftsbeziehungen spezialisierten Anwaltskanzlei Valoris Avocats, Annette Ludemann-Ober und Xavier Duquenne, berichteten von den vier Rechtsgebieten, deren Bestimmungen im Falle der internationalen Arbeitnehmermobilität zu beachten sind.

Neben der Frage der Einwanderungsbestimmungen (hier grundlegendes Kriterium Staatsbürgerschaft) gilt es bei jedem Einsatz alle relevanten Fragen des Arbeitsrechts, des Sozialversicherungsrechts und des Steuerrechts zu stellen und zu beantworten.

Was ursprünglich auf EU-Ebene dazu konzipiert wurde, Dumpinglöhne und Ausbeutung ausländischer Arbeitnehmer einzudämmen, hat sich nach Beobachtungen zweier betroffener Geschäftsfrauen aus Kehl zu einer Bürokratie-Krake entwickelt, welche den wirtschaftlichen Austausch von Leistungen im Grenzgebiet stark belastet und teilweise unmöglich macht.

Publikumsmeldungen bestärkten den Eindruck, dass dadurch seit Gültigwerden der neuen Bestimmungen Anfang Mai 2017 mehr als 50% des Frankreichgeschäftes einfach weggebrochen sind und Anfragen französischer Kunden vielfach ins Leere gehen.

Aktuell gibt es eine gemeinsame Petition der fünf betroffenen Industrie- und Handelskammern entlang des Oberrheins, für den gemeinsamen Wirtschaftsraum am Oberrhein Sonderregelungen zu schaffen. Ob die Regierung Macron dies aufgreift, ist derzeit noch unklar.

Der CAFA-RSO und die Anwaltskanzlei Valoris Avocats stehen allen Interessenten mit weitergehenden Informationen gerne zur Verfügung und unterstützen alle Bestrebungen, den Gedanken der deutsch-französischen Zusammenarbeit in unserer Region zu stärken. „Protektionismus und Nationalismus sind Feinde der Europäischen Union und müssen zugunsten eines gestärkten ‚Europas der Regionen‘ bekämpft werden“, faßte Dr. Marduk Buscher, Deutscher Co-Präsident des CAFA-RSO, das Anliegen des Vereins zusammen und bedankte sich bei allen Beteiligten des Abends, der in Zusammenarbeit mit Fiona Härtel, der Geschäftsführerin der Kehler Stadtmarketing- und Wirtschaftsförderungs GmbH zustandegekommen war.

Interessierte können hier noch einmal die Präsentation von Frau Annette Ludemann-Ober und Xavier Duquenne nachlesen. 

Die Mittelbadische Presse berichtete am 6. Juli 2017 über die Veranstaltung („Beschäftigung mit Grenzen“, siehe (https://www.bo.de/lokales/kehl/beschaeftigung-mit-grenzen); ein weiterer Artikel mit dem Titel „Mitarbeiterentsendung über den Rhein: Schon kleine Warenlieferungen können zu hohen Strafen führen“ wurde am 4. Juli auf der Homepage der Stadt Kehl veröffentlich (http://www.kehl.de/stadt/verwaltung/stadtnachrichten/20170703b.php).

 

Das Zentrum für Europäischen Verbraucherschutz e. V. hat den Ratgeber "Studieren in Frankreich" herausgebracht. 

Die Universitäten Basel, Freiburg, Haute-Alsace und Strasbourg sowie das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) sind auf dem Weg zur ersten europäischen Universität: Am 11. Mai 2016 wurde der grenzübergreifende Verbund „Eucor – The European Campus“ mit einem Festakt in Straßburg eröffnet.

Der European Campus in Zahlen: 5 Universitäten, 15.000 Forschende, 11.000 Doktoranden sowie 115.000 Studierende. Das Gesamtbudget der Partneruniversitäten beläuft sich auf 2,3 Mrd. Euro.

http://www.eucor-uni.org/de

 

 

 

 

Die Mittelbadische Presse hat in den letzten Wochen einige Artikel im Rahmen einer Serie "Arbeitsmarkt ohne Grenzen" veröffentlicht.

Hier die Links zu einigen Artikeln:

  

14. Februar 2017: Wie sich Ortenau und Elsass auf dem Arbeitsmarkt ergänzen

28. Februar 2017: "Wir leisten Pionierarbeit"

07. März 2017: Neuanfang im Nachbarland

 

 

Das 18. Treffen der Deutsch-Französischen Wirtschaftsclubs (CAFA) wird vom Club des Affaires de la Hesse (http://www.clubaffaires-hesse.de/) organisiert.
Merken Sie sich bereits den 22. und 23. Juni (Donnerstag/Freitag) vor!

 

Alle zwei Jahre veröffentlicht die Deutsch-Französisch-Schweizerische Oberrheinkonferenz die Broschüre „Oberrhein Zahlen und Fakten. Diese enthält zahlreiche Statistiken für das Oberrheingebiet.

Sie können die aktuelle Version auf der folgenden Seite downloaden: http://www.oberrheinkonferenz.org/de/wirtschaft/zahlenundfakten.html

 

 

Die Woche des europäischen Unternehmers 2016 findet dieses Jahr vom 14.-20. November 2016 statt. 
Das Programm ist jetzt auf der Webseite des Eurodistrikts online verfügbar unter http://eurodistrict.eu/de/aktuell/woche-des-europ%C3%A4ischen-unternehmers-2016
Am 16. November findet die vom CAFA RSO organisierte Podiumsdiskussion zum Thema „Für einen grenzüberschreitenden Arbeitsmarkt - Stand und Perspektiven im 
Oberrhein“ statt.
 

Alle 2 Jahre befragt die deutsch-französische Handelskammer in Paris in Zusammenarbeit mit der Unternehmensberatung EY rund 900 deutsche Unternehmen, die in Frankreich investiert haben. 

Die Ergebnisse der Studie finden Sie unter: 

https://www.francoallemand.com/fr/medias-presse/communique-de-presse-171016/

Die deutsch-französische Online-Plattform „Schulen – Unternehmen“ vereinfacht den Aufbau von Partnerschaften zwischen Schulen (Realschulen, allgemeinbildenden, technischen und beruflichen Gymnasien), Berufsschulen und Unternehmen, die auf dem französischen und deutschen Markt aktiv sind. 

Mehr Informationen finden Sie unter: http://www.ee-francoallemand.com/de

Einen Artikel aus der AHK-Zeitschrift "Contact" über dieses Projekt finden Sie hier

 

das Zentrum für Europäischen Verbraucherschutz e.V. hat einen Grenzüberschreitenden Leitfaden für das Oberrheingebiet erstellt. Er beinhaltet 90 Adressen und Anlaufstellen. 

https://www.cec-zev.eu/de/startseite/

 

Das 17. Treffen der deutsch-französischen Wirtschaftsclubs findet vom 22. bis zum 24. September in Rennes statt. Das Programm und alle praktischen Informationen finden Sie unter: http://www.cafa-rencontres.fr/de

 

 

 

Am Donnerstag, den 25. Februar 2016 hat der CAFA in Zusammenarbeit mit den Kanzleien Menold Bezler Rechtsanwälte Stuttgart und deren französischer Partnerkanzlei Valoris Avocats Straßburg im Konferenzzentrum « Centre de Conférences de l’Aar » / Gebäude « La Carambole » in Strasbourg Schiltigheim eine Vortragsveranstaltung zum deutschen Vergaberecht organisiert. 

Dieses brandaktuelle Thema wurde von Dr. Karsten Kayser, der seit mehr als 10 Jahren im Bereich des deutschen Vergaberechts deutsche und internationale Mandanten betreut, vor einem Publikum von ca. vierzig Personen präsentiert.

Die Umsetzung der neuen EU-Vergaberichtlinien in deutsches Recht klärt einerseits bislang umstrittene Fragen und führt zu größerer Rechtssicherheit, während sie andererseits auch neue Fragen aufwirft. Auch die Trennung zwischen nationalen und europaweiten Vergaben sowie die hiermit verbundenen Schwierigkeiten bleiben bestehen.

Nachdem er die Grundstrukturen des deutschen Vergaberechts dargestellt und die wesentlichen Änderungen im Rahmen der Umsetzung der europäischen Richtlinien erläutert hatte, hat Herr Dr. Kayser die Aufmerksamkeit der Teilnehmer vor allem auch auf die zahlreichen Fallstricke, die es zu vermeiden gilt, und die Risiken für die bietenden Unternehmen gelenkt (so ist z.B. bei Verhandlung oder womöglich Änderung der Auftragsbedingungen durch den Bieter größte Vorsicht geboten, da es hier sehr leicht zu einem Ausschluss von dem Vergabeverfahren kommen kann).

Im Anschluss an den Vortrag haben die Teilnehmer die Gelegenheit zur Fragestellung an den Referenten rege genutzt und es kam zu einem interessanten und intensiven Austausch, der im Rahmen des anschließenden Cocktails weitergeführt werden konnte.

 

 

 

In der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ) ist am 25. Februar 2016 eine Frankreich-Beilage erschienen. Die Deutsch-Französische Industrie- und Handelskammer hat diese zusammen mit dem Verlag MANUAL MEDIA erstellt. Themen rund um Wirtschaft, Investitionen, Märkte und Reformen in Frankreich werden in diesem Dokument behandelt.

Das vollständige Dokuent finden Sie unter: http://frankreich.cps-projects.de/fileadmin/ahk_frankreich/Dokumente/media/Frankreich-Beilage-FAZ.pdf

 

 

 

Der deutsch-französische Wirtschaftsclub Oberrhein (CAFA RSO) hat nun auch eine Unternehmensseite auf LinkedIn: 

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Der CAFA RSO ist übrigens auch auf den folgenden sozialen Netzwerken präsent: Twitter - Xing - Facebook

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